20 Jahre Adobe InDesign

Heute gab es im Hause Adobe Grund zur Feier, denn Adobe InDesign wurde 20 Jahre alt. Mittlerweile zeichnet sich für die in ihrer Kernfunktion vollendete Software eine völlig neue Zukunft, bei der es sich vielmehr um eine Evolution denn um eine Revolution handelt. Welche Schwerpunkte die Entwicklung dabei nehmen wird, ist dabei noch nicht so ganz klar.

Inzwischen wird es immer wichtiger, dass InDesign in andere Produkte und Services von Adobe integriert wird. Dabei ist jedoch nicht nur von Cloud Services die Rede, sondern vor allem von den Marketing Cloud Services. Sollte es keine funktionierende Verbindung zwischen ‚Online‘ und ‚Offline‘ geben, dann besteht die Möglichkeit, dass InDesign zu einem reinen Nischenprodukt wird. Gerade deshalb ist es auch so wichtig, dass Adobe InDesign im einen Multichannel- oder Onlinechannel-Prozess integriert wird. Schließlich handelt es sich bei InDesign um ein Werkzeug im Bereich Printdesign, sei es nun gedruckt auf Papier oder in digitaler Form als PDF.

Software mit umfassendem Einsatzgebiet

Bei InDesign handelt es sich um eine sehr vielseitig einsetzbare Software und zudem um das pixelgenauste Werkzeug am Markt. Viele Firmen und Unternehmen verwenden Adobe InDesign für eine große Zahl verschiedener Kommunikationsmittel, wie etwa Kataloge, Flyer, Plakate, Broschüren oder anderer Werbemittel.

Layout- und Typografiefunktionen sind gänzlich marktführend. InDesign hat sich in diesem Bereich nicht zuletzt wegen der Möglichkeit der Erweiterung durch Third Party Lösungen inzwischen stark durchgesetzt. Die Software ist immerhin so erfolgreich, dass sie den langjährigen Big Player QuarkXPress vom Markt verdrängt hat. Dieser Erfolg basiert nicht zuletzt auf der Integration in anderen Adobe Produkten wie Photoshop oder Illustrator. Eine Integration in zahlreiche weitere Adobe Services kam schließlich mit der Einführung der Creative Cloud. Was sollte nun also eigentlich an einem solchen Meisterstück noch ändern?

Längst im semi-professionellen Sektor angekommen

InDesign ist schon lange nicht mehr eine reine Software für ausgebildete Profis. Seit Jahren schon greifen auch semi-professionelle User auf diese mächtige Software zurück. Doch nicht nur das, denn auch immer mehr junge Menschen verwenden die Software unter der Erwartung, dass sie innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Deshalb ist es erforderlich, dass die Benutzung von InDesign entsprechend einfacher wird. Das bedeutet: Die Bedienerführung muss kontextabhängig auf des Wesentliche reduziert werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung sind die sogenannten ‚Property Panels‘. Aber auch AI und Automatisierungen müssen die Arbeit des Users übernehmen. Ein Bereich, in dem ebenfalls bereits erste Ansätze in die richtige Richtung erkennbar sind. Eine dieser Funktionen ist beispielsweise die intelligente Bestimmung von Bildausschnitten. Aktuell steht InDesign jedoch noch ziemlich weit am Anfang, wenn man beispielsweise einen Blick zu Microsoft PowerPoint wagt. Hier werden dem User beispielsweise vollständige Layouts vorgeschlagen.

Das Thema Automatisierung ist enorm vielfältig und es gibt so unglaublich viele Anwendungsmöglichkeiten. Dies alles durch eine Standardsoftware abzudecken abzudecken wird wohl kaum möglich sein. Da InDesign jedoch generell sehr offen ist, kann dies als Garant gesehen werden, dass Drittanbieter sich dem Thema annehmen und entsprechende kundenspezifische Automatisierungen anbieten werden.

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